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Ohne Blasen kein Tuten.

Montag, Januar 23, 2006

Osthoff II

Die Osthoff hatte also einen Teil des Lösegeldes in ihren Klamotten. Sie hatte aber auch wohl vor der Entführung eine nicht unerhebliche Summe dabei. Für eine Wohltätigkeit oder so. Und diese wurde ihr dann natürlich wieder gegeben. Mag uns etwas komisch erscheinen, dass Menschen, die für Lösegeld Frauen entführen und mit deren Ermordung drohen, soviel Anstand besitzen und die Habseligkeiten wieder rausrücken. Ermorden für Geld geht, lebende Beklauen ist aber verboten. Nun gut.
Und dass sie dann nicht ihre eigene Kohle wieder bekommt, sondern stattdessen mit dem Lösegeld ausgezahlt wird, ist ja auch gar nicht so doof, schließlich ist man dann wenigstens ein Teil der Scheine mit den bekannten Serienummern los. Obwohl das im Irak sicherlich auch keine Rolle spielt.
Mag ja alles so gewesen sein. Und dann hatt die gute Frau ja auch keine Schuld, sondern wäre Opfer erster Güte. Nur das Auswärtige Amt erklärt die Sache für geheim und damit für wilde Spekulationen freigegeben.
Und wieder andere lustige Politiker erklären, wenn sie ja noch so viel Geld bei sich gehabt hätte, könnte sie ja auch ein bißchen an den Befreiungskosten beteiligen. Die haben dann noch nicht kapiert, worum es geht.
Man merkt, ich habe frei und nicht wirklich was Gescheites zu tun...