Holsten knallt am Dollsten
Fast 12 Stunden war ich heute im Zuge meines Praktikums unterwegs. Und ich dachte noch, ich hätte Mittwoch nachmittags frei. Stattdessen verbrachte ich den Großteil des heutigen Nachmittags im "Holstenhof". Das ist ein Heim für Demenzkranke und andere arme vergessene Seelen. Die Bewohner und das Pflegepersonal wirkten so surreal, als wäre das eine grauenvolle RTL2-Reportage. Solche vom Leben und Leiden geformten Fratzen hätte man besser nicht casten können.
Und der Holstenhof trägt den Namen gewissermaßen auch zurecht, denn "Holsten" im Dauergebrauch war für die Bewohner der letzten Station (mit dem schönen Namen "6 unten") letztendlich auch der Einweisungsgrund. Ein Dutzend Kerle, die sich so lange die Rübe weggesoffen haben, bis man sie wegschließen musste.
So, nun endlich auf die Couch und ein schönes Feierabendbier...
