In vieler Leute Augen ist Ostfriesland ein ödes Fleckchen Erde, wo es nicht viel gibt, was man machen kann. Vielleicht ist es auch für jüngerer Leute nicht der ideale Ort. Aber alt werden scheint dort Spass zu machen, denn meine Mutter kam Freitag stockbesoffen von ´nem Tag der Offenen Tür eines Altenheims.
Samstag vormittag hielt ich mich in Reanimationsbereitschaft, weil mein Vater mit einem Motorradhelm bekleidet die Hecke um ein Wespennest herum scheren wollte.
Auf den Schreck gabs Tee bei
Temmo.
Sonntag mit auf dem Moped mit offener Hose nach Hamburg gefahren. (Hatte die Lederhose ein dreiviertel Jahr nicht mehr an. Aber letztes mal ging wenigstens noch der Reisverschluss zu...)
Heute dann den ersten Tag unter Papst Bennys Augen (tatsächlich ein überlebensgroßes Foto an der Wand...) kranke Menschen geärgert.
Hatte ein bißchen was von "Scrubs". Nur dass der Typ, der mir als Hausmeister vorgestellt wurde in Wirklichkeit Arzt auf der Intensiv ist.
Die Krankenschwestern sind da auch ganz knackig. Is man ja gar nicht mehr gewöhnt, wenn man die größten Teil seines Pflegerlebens mit postklimakterischen Spätaussiedlerinnen zusammengearbeitet hat.
Und wenn man Arztklamotten anhat, flirten die sogar zurück...