tuten-und-blasen.de

Ohne Blasen kein Tuten.

Montag, September 22, 2003

Zurück aus der Provinz
Die Kölner sind ein stolzes Völkchen und verflucht stolz auf ihre Stadt. Und mit diesem Stolz und dem Vergegaukel sie seien ´ne echt hippe Metropole, locken sie ahnungslose Menschen in die Braukeller und machen Ihnen weis, dat Kölsch auch noch schmeckt. Ich hab mich das Wochenende über prima amüsiert, aber von der Stadt war ich ein bißchen enttäuscht. Wenn man Hamburg gewohnt is, strömt Köln dagegen geradezu provinzielles Flair aus. Und is noch nichmal schön dabei.
Gut, sie haben immerhin damit recht, dass Düsseldorf noch ne Spur schlimmer ist.
Aber wo ich noch geradeso in Provinzstimmung bin, gehts morgen weiter nach Ostfriesland.

Köln Review - 3. Tag
Der nächste Tag begann, wie der vorige endete, nämlich in Gesellschaft der beiden Damen. Man speiste zusammen und ging dann gemeinsam auf einen Flohmarkt. Ich war irgendwie der Einzige, der nich dem Kaufrausch verfiel. Für mich war irgendwie nix dabei. Gesa kaufte ein paar Döschen und Bücher, unter anderem passend zum kindlichen Gemüt eines von Astrid Lindgren. Markus schlug voll zu und erwarb neben einem kompletten Kaffeeservice auch noch ein uraltes Siemenshandy. Für heutige Verhältnisse ein Riesending mit so ner neckischen ausziehbaren Antenne.
Ein paar Kölsch und eine kurze Pause später traf man sich dann nochmal. Markus lotste uns in einen Biergarten in einen Park, den er wohl kürzlich erst entdeckte, nachdem er nach 2 Jahren Köln die Hoffnung schon aufgegeben hatte, in Köln überhaupt mal ein malerisches Plätzchen zu finden. Aber meiner Meinung nach darf er ruhig weitersuchen, denn ein Biergarten 120m Luftlinie von der A1 kann doch wohl nich alles gewesen sein...

Sonntag, September 21, 2003

Köln Review - 2. Tag
Am zweiten Tag hatten wir einen kleinen Hangover. Dauerte ein bißchen, bis wir in die Gänge kamen. Der Tag verlief ganz ruhig mit Gammeln auf ´ Rheinwiese, bummeln durch die Stadt und der obligatorischen Besteigung des Kölner Doms. Die Sicht war gut und man konnte ordentlich gucken, aber hübscher wird die Stadt von oben auch nicht.

Abends haben wir dann zum Videoabend geladen. Die japanische Naturkatastrophe hat abgesagt, dafür hab ich dann Gesa eingeladen. Markus´ Bekannte Maren entpuppte sich als Emderin, so daß wir schließlich eine Ostfriesenquote von 75% aufzuweisen hatten. (Mensch, Ralle, die Maren hat Sachen über Dich erzählt, manmanman...)
Auch dieser Abend war sehr witzig, auch wenn ein Film über einen Flugzeugabsturz und die Psychoprobleme der Überlebenden nicht die lustige, seichte Samstagabendunterhaltung gewesen ist, die man sich gewünscht hätte.
Nächstes Mal such ich wieder den Film aus....

Samstag, September 20, 2003

Köln Review - 1. Tag
Kaum dass ich in Köln angekommen bin, hab ich mich schon fast geprügelt. In bin gerade meiner Bahn entstiegen und stiefelte auf den Bahnhofsvorplatz. Dort wollte mir ein Mädchen Rosen verkaufen. Is ja soweit nich ungewöhnlich, kennt man ja auch aus HH. Ich dankte freundlich ab. Sie war grad 2 Meter weiter gegangen, da wurde das Mädel von so´nem Juppityp meines Alters angebrüllt, der da mit seiner Schnitte auf der Treppe saß:
"Hey, Du bist ja immer noch am rumbetteln! Geh endlich arbeiten! Belaste mich nich länger die Gesellschaft! Geh zum Arbeitsamt, da würdeste Arbeit kriegen, wenn de wolltest!" Ich kannte mich in Köln ja noch nicht aus, aber von anderen Gegenden Deutschlands meine ich zu wissen, daß das Arbeitsamt sicherlich derzeit nicht der beste Platz um Arbeit zu suchen. Und sowieso gefiel mir sein Tonfall nicht:
"Da is man grad 2 Minuten in Köln, dieser achso weltoffenen, toleranten Stadt, und muss sich so´n scheiß Spruch anhören!"
"Hey, diese Sozialschmarotzer! Ich arbeite wenigstens hart für meine Kohle!"
Seinem Aufzug nach, zog ich meine Schlußfolgerungen:
"BWLer... Jeden Tag schwitzend am Computer...."
Sein Schweigen wurde als ja gewertet. Und um noch weiter zu provozieren stellte ich die sehr gewagte These auf:
"So wie Du aussiehst, hab ich schon um einiges mehr gearbeitet als Du...."
"Woher willst das wissen? Nur weil ich rasiert bin?"
Da ich mit dieser Aussage nun gar nix anfangen konnte, zumal er einen Drei-Tage-Bart hatte, sagte ich:
"Ja, genau deswegen..."
Ich ging dann meines Weges, aber nich ohne mich alle 2 Meter umzudrehen und ihm einen verächtlichen Blick zuzuwerfen.

Als ich bei Markus eintraf lernte ich dann auch gleich eine japanische Freundin von ihm kennen. Ihr Vorname klingt so eine bißchen nach einer Naturkatastrophe aber Tsunami war es nicht...

Am Abend wurden mir von meinem Gastgeber die vermeintlichen Schönheiten Kölns gezeigt. So richtig hübsch find ich die Stadt ja nich. Und wer auch nicht hübsch ist, ist Alice Schwarzer. Die stiefelte mit verhärmter, finsterer Miene auf dem Heumarkt an uns vorbei. Der Emanzipationskampf hat seine Narben hinterlassen... Aber sie war schneller verschwunden, als daß ich "Ich hab ein Emma Abo!" schreien und ein Foto hätte machen können...

Am späteren Abend gingen wir auf eine Geburtstagsparty von 2 pummligen Zwillingsmädels kurdischer Abstammung. War sowieso insgesamt eine sehr Multikulturelle Veranstaltung. Ich konnte die verschiedenen Nationalitäten gar nich mehr zählen, aber von Schweden über Kamerun bis Indien war alles dabei. Viele von ihnen waren ohnehin in Deutschland geboren oder aufgewachsen, und es ist dann ein bißchen gewöhnungsbedürftig wenn eine zarte Inderin dann im typischsten Kölsch hinter einem herbrüllt, man solle ihr noch eins mitbringen. Ebenfalls ein Kölsch natürlich.
Ich hab mich sehr gut amüsiert und mich nett mit der halben Welt unterhalten, wobei es mir die süße Schwedin besonders angetan hatte. Sie hieß Marlin. Ich erinnerte mich an meine Kindheit und an das Ferienprogramm und an "Ferien auf Saltkrokan" und daran, daß da auch jemand Marlin hieß. Und sie erklärte mir, daß vor dieser Fernsehserie keine Frau in Schweden Marlin hieß, aber nun heißen sie da alle so.
Also wirklich nette Party, nur daß eben nich eine einzige Pulle Pils aufzutreiben war. Aber auf so´ner Multi-Kulti-Party zwingt man sich dann auch mal das Kölsch rein.

Donnerstag, September 18, 2003

Heute noch mal Segeln gewesen. Erstmalig auf eigene Faust. Is wie das erste Mal Auto fahren, ohne daß jemand daneben sitzt. Obwohl, nee, Autofahren war dann doch besser. Und Wind war heute auch keiner. Also eigentlich nich so spannend, aber ich wollt noch mal auf schippern, denn ich verlass Hamburg wieder fürn paar Tage. Nur damit man mich nich vermisst.

Dienstag, September 16, 2003

Hab heute den türkischen Gemüsehändler getroffen, bei dem ich ab und an einkaufe. Traf ihn im Supermarkt. In der Gemüseabteilung. Sehr verdächtig...

Sonntag, September 14, 2003

Achja, Temmo hab ich auch auf dem Kahn getroffen. Er hat natürlich wieder viel ausfühlicher und detailierter resumiert.

Gestern hat Bene seinen Geburtstag zelebriert und zwar zum größten Teil hier. Die Stubnitz is so´n Kahn aus Rostock und liegt nun in Hamburg vor Anker. War ne ganz nette Atmosphäre und ein Teil von uns hats dann auch recht lange ausgehalten. Auf dem Heimweg kamen Holger und ich noch in den Genuß einer Fahrt mit dem Nightcruiser. Also eigentlich is das ein ganz normaler Nachtbus, es läuft halt nur Techno-Mucke in Clublautstärke und im Takt dazu flakkert an der Decke ´ne bunte Lichtanlage... Naja, den jungen Leuten gefällts wohl.

Samstag, September 13, 2003

Eigentlich is das Timing ja ganz gut. In meinem nächsten Semester wird es dominierend um die menschliche Anatomie gehen. Und zur Zeit gastiert die Körperweltenausstellung in Hamburg. Eigentlich stellt sich da ja nicht die Frage, ob man da hingeht. Aber ich hab zunehmend Bedenken moralischer Natur. Ich hab den Gunther v. Hagens schon immer für ein bißchen krank gehalten, aber was derzeit durch die Medien geht, spricht dafür, daß mehr einiges mehr an Leichen im Keller hat, als bisher bekannt. Er kauft Leichen in Russland, ohne daß vorher von diesen Menschen einer Körperspende zugestimmt wurde. Lebten diese Menschen in Heimen oder Krankenhäusern, ging es oftmals an den Angehörigen vorbei. In China steht mittlerweile eine Plastinationsfabrik, wo im Akkord Leichen aus dubiosen Quellen plastiniert und dann zu horrenden Preisen verkauft werden. Ein Millionengeschäft.
Kranke Menschen aus ärmeren Ländern, die für eine Plastination interessante Abnormitäten vorweisen, werden mit dem Versprechen nach Deutschland gelockt, hier kostenlose, medizinische Hilfe zu bekommen, dann aber dazu gepresst, einer Körperspende zuzustimmen. Es ist klar, daß dann kaum mehr ein Interesse besteht, das Leben dieser Menschen durch Gratismedizin zu verlängern.
Da werden Menschen zu "Kunst" verarbeitet, ausgestellt und bringen v. Hagens so Millionen, ohne daß sie dem jemals zugestimmt hätten. Die Behörden interessiert es herzlich wenig, ihnen reicht eine eidesstattliche Erklärung, daß es irgendwo solche Zustimmungen gibt.
Mir ist das alles sehr Suspekt, denn schließlich geht es nicht um eine Ausstellung von Bildern, die mit geklauter Farbe gemalt wurden, sondern um echte lebende tote Menschen. Und wenn auch jeweils nur ein Teil der Wahrheit in diesen Anschuldigungen steckt, reicht einfaches Schulterzucken vorm Reingehen nicht mehr.

Freitag, September 12, 2003

Letzter Eintrag...
Von vormals 20 Leichtmatrosen erlebten immerhin 18 Männer und Frauen den letzten Tag. Bißchen Schwund is ja immer. Zum Abschied gabs großes Frühstück und ne Unterschrift unter die "Kleine Segelerlaubnis". Man gibt uns also nun auch mal so ein Boot in die Hand...

Noch einen kleinen für Helge. Gespräch mit ´nem Nachbar meiner Eltern.

"Ik heb hört, Du geist weer naar School..."
"Naja, naar Universität in Hambörch."
"Oh, richtig naar Universität? Büst richtig an´t studeeren, wa?"
"Jo, ik studeer nu Medizin."
"Denn man tau. Wat word man damit?"

Donnerstag, September 11, 2003

Fluch der Alster - Neunter Tag
Mein Steuermann und ich genossen den guten Wind und schipperten wie die Rentner am Zahltag kreuz und quer über die Alster. Von Fluch kann also keine Rede sein. Einziger Fluch: keiner kommt um die Kenterübung drumherum.
Auch Du mein Sohn, Lars...

Jawoll, Herr Kaleun! - Achter Tag
Launischer Wind machte meinen Steuermann auch launisch. Musste ihn gezwungener Maßen zum Vorschoter degradieren, um den Seelenfrieden an Bord aufrechtzuerhalten. Und noch ne Klatsche mit dem Baum und er wär mit wahrscheinlich an die Kehle gesprungen. Is schon schwer heutzutage gutes Personal zu bekommen....

Mittwoch, September 10, 2003

Ich hab noch ne Mailadresse bei WEB.de. Die benutz ich aber nur selten und dementsprechend ist der SPAM-Anteil auch recht niedrig. Seit kurzem bekomme ich aber jeden Tag einen schönen Spam-Report, der mir mitteilt, daß ich keine Spam-Mail bekommen hab. Wo is da der Sinn?

Dienstag, September 09, 2003

Lenka war vorhin zu Besuch. Sie klagte mir wieder ihren Beziehungsfrust. Sie hat nämlich keine, ausnahmsweise. Ich hab ihr angeboten, eine von meinen 3 Frauen werden zu können, und sie dürfe sich auch aussuchen welche. Da die Frau mit Geld rausfällt, bleiben noch die fürs Bett und die für den Haushalt.
Sie wollte die für den Haushalt sein, vorausgesetzt ich hätte dann ne Putzfrau...

Und der Vollständigkeit halber...
Kapitäns Logbuch - Siebter Tag
Heute bisher der beste Tag. Ordentlich starker Wind, so daß man auch wusste warum man die Kenterübung gemacht hat, auch wenn es nicht bis zum äußersten gekommen ist. Aber das kriegen wir auch noch hin.

Montag, September 08, 2003

Jessica klagte mir via ICQ ihr leid. Gezwungenermaßen war der Flur nun doch weiß gestrichen, und sie wollte doch gelb. Dann kam ihr die Idee die Wand wenigstens mit gelben Mustern zu verzieren, damit es nich so langweilig is. Sie dachte da so an Sternchen und Herzchen, oder Pünktchen und Streifen. Ich schlug eher Körperteil-Abdrücke vor... Und prompt wurde meine Idee umgesetzt...





Erst wollte ich ein Quiz machen, wo man rät um welche Körperteile es sich handelt... Aber da das wohl doch zu offensichtlich is, eben was anderes Niveauloses...

Bei der Umfrage um welche Körbchengröße es sich wohl handelt, gab es ein Unentschieden: jeweils 42% für 80 C und 90 D.

Gerade beim Zappen durch die Kanäle stolperte ich mal wieder über den Vorzeigeleeraner Hermann Kümmerlehn. Der hauptberufliche Pfahlsitzer war in Hamburg unterwegs, um Mädels aufzureißen. Wieder in Ostfriesland besprach er sich mit seiner Mutter über potentielle Kanditatinnen. Und ich entdeckte erschreckende Paralellen zu mir und meiner Mutter. Auf die Frage der Reporterin, was die Mutter sich denn für ihren Hermann wünsche:
"Eine Bäuerin..."

Als ich in Ostfriesland war...

Mama: "Heidi is vandaag nar Bremen for´n. Foetball kieken."
Joost: "Hmmm."
Mama: "De is dor mit hör Fründin hen."
Joost: "Hmmm."
Mama: "Helga heet de, ´löv ik."
Joost: "Aha."
Mama: "Kennst Du de all? De was woll wat för di...."
Joost: "Hmmm?"
Mama: "De hett een bietje groten Mors, aber de Vader is een dicke Buur!"

Und wo ich grad dabei bin, auch auf meines Vaters Geburtstag interessiert man sich für Hamburgische Innenpolitik. Ein paar alte Herren und ich unterhalten sich...

"Nu is de Schill ok wech, wa!?"
"Jo, dat was ok tied."
"Aber nu is de Buurmester von Hambörg ok ein 175er, wa!?"
"Ik find dat hört sük nich. Een schwulen brukt kien Buurmester wesen. So´n Kerl da boben an´d Regierung... De hett dor nix to söken"
"Ik find, dat is schietengal... Lat hüm doch schwul wesen. De mutt ja man blott kompetent wesen, dann is dat doch egal, wor he sien Lümmel rinholt of annerseen hüm wat in´d Achterend stoppt."
"Ik weet nich, ik find süxe Lüü mutten nich in´d Regierung. Dor hebb kien Vertrauen in..."
"Viellicht was de Doktor, de die annerletztens de Finger in´d Mors schoben hett ok een schwulen und du hest dat gor nich wüsst. Findst Du dat nich schlimmer?"
"Ik ´löv nich, dat de schwul is. Bi´n schwulen har dat bestimmt moier west."



Logbuch des Käpitäns - Sechster Tag
Totale Flaute. Laaaangweilig.

Sonntag, September 07, 2003

Deutschland spielt 0:0, Rudi rastet aus, auf der Studentfutterparty gabs gar kein Studentenfutter und das Bienche (s.u.) hat mich auch nich wiedererkannt und steht auch nich mehr auf Ostfriesen mit Zahnlücke sondern auf vollbärtige Ganzkörpertätowierte. Diese Erfahrung gabs umsonst, während Ole 3,80 Euro investieren musste, um rauszufinden, daß Katja schon 31 is, obwohl sie aussah wie 22. Ganz im Gegensatz zu Anne, die gestern Geburtstag hatte und jetzt endlich auch so alt is, wie sie aussieht. Dann trafen wir noch auf eine attraktive Arbeitskollegin von Ole, die tatsächlich in dem Glauben lebte, Ole sehe sie als asexuelles Wesen an. Ich lass das jetzt mal unkommentiert... Zum Schluß hat mich noch der HVV reingelegt und mir eine weitere Stunde meines kostbaren Lebens geraubt. Also alles in allem ein netter Abend.

Freitag, September 05, 2003

Dort bin ich geboren worden. Ich kann also nix dafür.

Vom Kapitän ihm sein Logbuch - Fünfter Tag
Strahlender Sonnenschein und Flaute. Das schreit geradezu danach auf die Alster zu paddeln, das Boot auf die Seite zu schmeißen und sich mit voller Montur ins arschkalte Wasser zu stürzen. Ja, auch Kentern will gelernt sein. Und das wurde dann auch ausgiebig geprobt heute. Sehr zu Belustigung der Touris, die sich das von den Ausflugsdampfern aus aller nächster Nähe angucken durften.
Und all die, die sich heute gedrückt haben, sind nächste Woche dran... Auch Du mein Sohn Lars....

Donnerstag, September 04, 2003

Logbuch des Käptn´s - Vierter Tag
Bei strahlendem Sonnenschein und gutem Wind volle Segelfläche ausgenutzt. Mensch und Material wurden an die Grenzen getrieben. Teilweise vom Wind, teilweise vom Mitsegler... Die halsbrecherischen Halsen und windigen Wenden wurden konnten aber durch die Nachbesprechung mit der diplomierten Flottenadmiral-Reiki-Pädagogin verarbeitet werden.

Mittwoch, September 03, 2003

Logbuch des Käptn´s - Dritter Tag
Heute mit Segel gesegelt. Hatten auch Wind. Und Regen.... Da wünscht man sich manchmal ne ordentliche Pulle Rum an Bord, um der Blasenentzündung prophylaktisch entgegenzuwirken, die man schon die Lenden hochkriechen spürt.
Mannschaftsmoral stagnierend, Meuterei aber weiterhin nicht ausgeschlossen.

Dienstag, September 02, 2003

Logbuch des Käptn´s - Zweiter Tag
Heute tatsächlich gesegelt. Hatten Boote mit Segeln dran, dafür aber keinen Wind. Ungerechte Welt. So kroch unsere Amada ohne jeglichen Rausch der Geschwindigkeit um die Markierungsbojen, während die Flottenadmirälin (die aussieht wie Evelyn Hamann in blond..) mit dem Motorboot hin und her sauste und wenig hilfreiche Kommandos gab. Aber trotzdem is die Mannschaftsmoral noch in Ordnung. Meuterei vertagt.

Montag, September 01, 2003

Logbuch des Käptn´s - Erster Tag
Der erste Tag des Segelkurses verlief ohne besondere Vorkommnisse. Allerdings auch ohne Segeln. Slalom-Paddeln vor der Villa der Familie Otto vom gleichnamigen Versandhaus war der Höhepunkt des heutigen Tages. Ansonsten bleibt die Erkenntnis, daß Frauen auch mit Segelbooten nich rückwärts einparken können, und daß man was falsch gemacht hat, wenns an Steuerbord mehr wackelt als an Backbord und der Wind plötzlich von Lee kommt.