tuten-und-blasen.de

Ohne Blasen kein Tuten.

Mittwoch, Juli 31, 2002

Letzte Woche war ich ja in Ostfriesland um den Geburtstag von Schwesterherz zu feiern. Ihr schottischer Freund war auch mit. Ich berichtete im Mai an dieser Stelle, daß eine Studentin, dessen Dozent er war, seinen Namen angenommen hat.
Hier ist die dazugehörige Meldung.

Dienstag, Juli 30, 2002

War heute den dritten Tag in Folge am See. Den dritten Tag in Folge wurden meine Augen von zellulitären Oberschenkeln, hängenden Brüsten, körpereigenen Rettungsringen und behaarten Rücken beleidigt, meine Ohren von dem Geschrei polnischer und türkischer Bengel maltretiert, und schmusende Verliebte, die sich gegenseitig in aller Öffentlichkeit die Pickel ausdrückten, ließen auch heute wieder den Ruf nach einer Ästhetik-Polizei in meinem Inneren lauter werden...
Aber es gibt dann auch die hüpfenden, volleyballspielenden Brüste, junger knackiger Mädels, die braungebrannt und mit ihrer Nabelpiercing-und-Tribaltatoo-auf-dem-Steiß-Uniformität den empfundenen Mangel an Ästhetik des hormongesteuerten Durchschnittsjunggesellen, spielend-spielerisch wieder ausgleichen.
Ich glaub, ich geh wieder hin.

Sonntag, Juli 21, 2002

Wurde gestern und heute in den frühen Morgenstunden von einer a capella Version der Biene Maja geweckt. Zum Besten gegeben vom vierjährigen Nachbarslümmel.
Auf jeden Fall besser als von ´ner kotzenden Mitbewohnerin.

Donnerstag, Juli 18, 2002

warum denn nur?

Dienstag, Juli 16, 2002

Man merkt, daß man in Hamburg wohnt, wenn man im Schrank ne Flasche Sonnenschutzcreme findet, deren Haltbarkeitsdatum schon seit Jahren überschritten ist...

Samstag, Juli 13, 2002

Schwester Erika... Fast ein Jahr auf Rente verfolgt sie mich immer noch...

Anschließend bin ich noch mit Stefan und Birgit um die Häuser gezogen und war dementsprechend gut abgefüllt, als ich im meinen Bette lag. Da lässt sich der nächtliche Nahrungsmittelreflux manchmal nicht vermeiden.

Gestern war ich beim SUPERTRAMP-Konzert... Hatte ja im Vorfeld arge bedenken, daß es sich zu einem Preis-Leistungs-Debakel inclusive Mythos-Entglorifizierung entwickeln würde, aber nö. Dank Granufink, Haftcreme und ein bischen Frischfleisch in der Band war es ein erstaunlich gutes Konzert. Von allem ein bischen, aber natürlich auch viele alte Knaller. Keine Angst. Die Legende lebt.

Samstag, Juli 06, 2002

Wat ein verschenktes Wochenende. Das is schon scheiße, dabei hat es noch gar nicht richtig angefangen. Aber wie soll es auch gut werden, wenn man schon am Samstag morgen in aller Frühe von den Zeugen Jehovas aus dem Bett geholt wird. Um eine druckfrische Ausgabe eines Exemplar von "Erwachet" und das Wissen eines baldigen Wetuntergangs reicher, dachte ich, da kannste auch nach Ostfriesland fahren. So, hier sitz ich nun und passe, während meine Eltern saufen gegangen sind, auf, daß meine Oma nicht aufhört zu atmen. Und sowas wo ich für den Liter Sprit 1.05 Euro hingelegt habe... Mal ganz
abgesehen von all den treulosen Gespielinnen. Nenene. Wär ich man in Hamburg geblieben und auf den Schlagermove gegangen. Hossa.

Dienstag, Juli 02, 2002

War heute abend mit Stephi im Kino. Spiderman. In Hamburg gibt es ja nun unzählige Multiplex-Kinos mit Riesenleinwänden und an die 1000 Plätze drin. Soviele, daß man gar nicht weiß, in welches man gehen soll. Stephi nahm mir die Wahl ab. Und wir gingen in die Bergedorfer "Hansa-Filmstudios"... Ganze 2 Sääle, also da kann man tatsächlich besser in Leer ins Kino gehen. Die Leinwand war ca. 3mal so groß wie mein Fernseher, und mit uns waren 7 Leute im Kino. Und dazu muffiges 50er-Jahre-Ambiente. Also bestes Kino-Feeling. Nee, ehrlich, da geh ich jetzt öfter hin.
Nach dem Film hatte Stephi Lust auf ein Altbier. (Stephi kommt aus Paderborn und braucht ab zu nen Biergarten und ein Alt auf den Tisch, sonst geht sie ein wie ne Wüstenspringmaus die man nicht ausm Käfig lässt...) Im Schweinske gabs keins. Waren trotzdem kurz da, anschließend in die Lola. Dort den freundlichen Kellner nach Altbier gefragt. Leider nein. Stephis Gelüste konnten so halbwegs mit Jeverdark überlistet werden, aber eben nur halb. Wir unterhielten uns zwischendurch mal wieder über Kondome aus Kunstrasen (Finger weg! Unser Patent!) und wie wohl der Plural von Beischlaf ist... Am Nebentisch unterhielten sich 4 Abiturientinnen über künstliche Fingernägel und versuchten die Frage zu klären obs auch Malaria-Prophylaxe auf homöopathischer Basis gibt. Plötzlich entdeckten Stephis Augen an einem anderen Tisch ne Flasche Diebels. Die anschließende Lehrstunde für unseren Kellner, daß es sich bei Diebels um Altbier handelt, wurde für den Burschen zur echten Tortur...

Montag, Juli 01, 2002

Doch noch ein Nachtrag zum Hurricane... Ich war ja vor vier Jahren schon mal da, und irgendwie fand ich es damals besser. Es kam mir nicht so eng vor. Kein Wunder: Damals waren 30.000 Leute da, dieses Jahr 50.000! Noch mal eben ne Kleinstadt mehr... Für meinen Geschmack zu viele, da daß Festivalgelände das kaum schlucken konnte. Was solls, die wollen halt auch Kohle machen... Und ich glaube irgendeine von den 50.000 hatte Tuberkulose. Irgendwie klebt da so´n zähes zeug in meiner Lunge. Bäh.