Der computeranimierte Yoda brach mir ja schon das Herz, aber es geht noch schlimmer. Sogar das niedliche "Kuschelweich"-Bärchen musste einem fiesen digitalem Abklatsch weichen. Wo soll das noch hinführen...
Sonntag, Juni 30, 2002
Wer immer noch auf einen ausführlicheren Bericht vom Hurricane-Festival wartet, den muß ich enttäuschen. Man kann aber bei Temmo nachlesen und Lingen einfach durch Scheeßel ersetzen. Das trifft es dann ziemlich.
Mittwoch, Juni 26, 2002
Sitze mit Verena vorm Zelt beim 9 Uhr-Bier und beobachte Leute.
Da machen sich einige mit Handtuch und Duschzeug zu den Waschkontainern auf.
Verena: "Duschen auf´m Festival. Das is ja albern. Wer macht den sowas..!?"
Joost: "Keine Ahnung.... Aber vielleicht wollen die nachher noch schön Sex haben?"
Verena: "Dann isses erst recht Blödsinn..."
Hatte gestern noch einen ausfühlicheren Kommentar zum Scheeßel-Wochenende abgegeben. Aber Netscape wollte nicht. Nun lass ich es dabei. Der letzte Post is vielleicht nicht sonderlich aussagekräftig und auch nicht so hübsch angeordnet, wie ich es vorhatte... Ach Gott, sach ich halt, is Kunst.
Montag, Juni 24, 2002
spasS
graS
verStopft...?
...gottSeidank!
verSifft..
..DixiekloS..
sinnloS.....?
..beSaufen..!
..berauSchen...
sorgenloS
Sonnenbrand...
Schluss...
Freitag, Juni 21, 2002
Es gab zwar ordentlichen Lachs, aber ich blieb bei Chicken-Wings und Freibier.
So, der Countdown läuft. Einmal der vom Fußballspiel, bei dem Deutschland wahrscheinlich gleich der USA noch mal uneingeschränkte Solidarität erklärt...
Und der andere Countdown, nämlich der vom Aufbruch nach Scheeßel zum Hurricane-Ferstival. Gestern war ich noch mit Verena einkaufen. Alles was man so braucht: Bier, Bier und Bier. Natürlich auch andere Alkholika, feuchtes Toilettenpapier mit Kamillenaroma (kann man zur Not noch´n Tee von kochen...) und ne Salatgurke. Was Verena mit letzterer will, weiß der Deubel.
Es gab auch einen Werbestand, wo man so kulinarische Perversitäten wie Jägermeister mit Kirschsaft probieren konnte. Als das Team vom Stand den Inhalt unseres Einkaufswagens sah, waren sie sich sicher, daß es ein leichtes Spiel wäre, uns noch ne Flasche Jägermeister anzudrehen. Wir beließen es aber beim Gewinnspiel und sind jetzt stolze Besitzer einer Jägermeister-Sonnenblande fürs Auto...
So, nun gehts ans Sachen packen.
Mittwoch, Juni 19, 2002
Wat is dat warm, wa!? So, oder so ähnlich tönt es einem zur Zeit überall entgegen und nicht etwa nur in VW-Produktionshallen. Und dem is nix entgegenzusetzen. Warm is aber gut. Freu mich schon auf meinen Sonnenstich beim Hurricane, der aber hoffentlich erst dann einsetzt wenn ich fertig gerockt und mich an all den knackigen, jungen, schwitzenden Leibern der ... äh ... Musiker sattgesehen hab.
Lenka wollte mit mir in eine 5-Zimmer-Wohnung ziehen. 120 qm fürn Spottpreis. Sie 2 Zimmer, ich 2 Zimmer. Über das fünfte Zimmer wurden wir uns nicht so recht einig. Sie wollte ein Spielzimmer für ihr Kaninchen und ich eine Lustgrotte. Gottseidank muss ich nicht herausfinden, wie der Kompromiss zwischen den beiden Möglichkeiten aussieht. Die Wohnung is schon vergeben.
Heute abend gehts noch mal ins Krankenhaus. Der Professor geht in den Ruhestand und gibt nochmal einen aus. Schnittchen und Tuntensprudel, nehm ich an. Hoffentlich gibts wenigstens ordentlichen Lachs.
Freitag, Juni 14, 2002
Gestern habe ich mich um die Erfahrung eines "After Work Club"-Besuchs bereichert. Ich war standesgemäß mit einer Arbeitskollegin da.
Wäre es ein normaler Disko-Besuch gewesen, bräuchte man es nicht zu kommentieren. Aber nun war es ja nicht ne normale Disko (obwohl es auch nicht anders war...), sondern eben After-Work-Party und das is hip und darum war es voll wie in einer niederländischen Legebatterie.
Ich hätte schlappe, von der Arbeit zermürbte Bänker im Anzug und Krawatte erwartet. Aber eben nicht. Die Mädels sahen allesamt nicht so aus, als ob die eben noch schnell von der Arbeit gekommen sind, um noch ein Gläschen zu trinken. Die waren alle noch zu Hause um sich 2 Stunden vorm Spiegel aufzuschicksen. Also alles nicht wirklich anders als anderswo, nur anders als man es erwartet. Nur ich und Kollegin waren Stilecht. Fix und alle vom Spätdienst und eigentlich gar keine Lust, da zu sein...
Und nochwas fällt mir seit den letzten Streifzügen durchs Nachtleben auf: es sind so wahnsinnig viele große Frauen unterwegs. Und ich mein richtig groß. 190cm war gestern bei den Mädels nix.
Deprimierend sowas.
Und heute tatsächlich noch jemanden gefunden, der mit aufs Hurricane kommt. Also geh ich mit Verena da hin. Verena ist Schwäbin und ich hab sie nicht gefragt, weil ich dachte, sie is eh zu geizig dafür. Aber nun kommt sie mit und is auch nur einsfünfundsiebzig.
Auf den Eiern steht ja jetzt immer, wo die herkommen und so weiter. Kann man alles nachlesen.
Und ich hab mal einen Fernsehbericht gesehen, wo sie niederländische Hühnerhalter besucht haben, die Freiland-Eier verkauft haben, die Hühner aber in Käfigen saßen.
Dementsprechend bei den Eiern immer auf die Nummer geguckt, und nur Eier aus Deutschen Landen gekauft.
Heute ertappe ich mich dabei, daß ich beim Eierkaufen gezielt nach Niederlandeiern suche...
Mittwoch, Juni 12, 2002
Freitag, Juni 07, 2002
Was haben "Kommissar Rex", "Der Partner mit der kalten Schnauze" und "Scott und Hutch" (heißt der so...?) gemeinsam? Bei all diesen cineastischen Meisterwerken gibt es je mindestens eine Szene, wo Herrchen durch irgendeinen unglücklichen Umstand, wie zum Beispiel heranfahrendes Auto, umherfliegendes Projektil, grobschlächtigen Bösewicht, etc. droht das Leben zu verlieren. Und die blöde Töhle unternimmt dann alles, damit das nicht passiert. Zumeist mit Folgen für die Gesundheit von Fiffi und Co. Aber am Ende gehts ja meistens gut... (Mal abgesehen von Lassi 1-12 und Yello...)
Warum ich das erzähle? Nun, heute nacht hat mir der umgekehrte Fall ne Menge Arbeit bescherrt. Diesmal war Fiffi in Gefahr: das Hundchen lief in einem Anflug von Lebensmüdigkeit einfach auf eine vielbefahrene Straße. Frauchen sah dies, ließ in ihrer Eigenschaft als Friseurin die Schere fallen, rannte aus dem Laden und schmiss sich vor das Auto, daß Fiffi beinahe in den Hundehimmel befördert hätte.
Soviel vor weg: dem Hund wurde kein Haar gekrümmt. Frauchen allerdings wurde vom Auto überrollt, und so dermaßen zerschrubbt, daß sie noch ein paar Monate mein Gast sein darf.
