die letzen 2 wochen...
mal eben kurz ausm Gedächtnis.
Mit Verena und noch ner Schwäbin in der Betty Ford Klinik in den Mai getanzt. War mindestens doppelt so amüsant, wie es sich anhört.
Am darauffolgenden Freitag war Dorffest in Brinkum und ich war dabei. So mit Zeltdisko upn Dörpn und so. Als wir dann endlich den eigenen Alkohol ins Zelt geschmuggelt hatten und wir richtig gut in Stimmung waren, gabs ne Prügelei und die Band wollte nicht mehr spielen. Egal. Im
Jägerstübchen weitergemacht.
Samstag bis in die frühen morgenstunden mit Ingo und Britta schwarzgebrannte Video-CDs geguckt.
Sonntag, Montag und Dienstag den Raubbau am eigenen Körper auskuriert.Mittwoch, 8.05. ins Flugzeug nach London gestiegen, nachmittags in der Sonne Brightons bereits mit Schwester fettige Fish&Chips gegessen und Steine in den Kanal geschmissen. Abends dann mit 3.95 Pfund die teuerste Tiefkühlpizza meines Lebens gegessen (natürlich "Organic".......).
Billy, der Freund von meiner Schwester Silke, zeigte mir nach dem Essen einen Zeitungsartikel. Billy, heißt Billy Cowie und ist Musiker und Dozent an der Uni in Brighton. Eine seiner Studentinnen erregte Aufmerksamkeit, weil sie ihren Namen von Sally Blabla in Billy Cowie änderte. Steht jetzt in ihrem Pass und auf der Kreditkarte. Kost in England grad mal 30 Pfund. Naja, Donnerstag waren im Kino: The tibitian Book of the Dead. Nicht halb so lustig, wie es sich anhört.
Freitag den ganzen Tag Streetperformances beim Brightonfestival angeguckt und Samstag nachmittag ebenso.
Samstag abend war dann ganz spannend. Filmpremiere von Schwesterherzens erstem Film. Naja, ein achtminuten-dreißig Tanzfilm. Wirklich nicht schlecht, hat mir gut gefallen. dance 4 camera hieß die verantstaltung, es gab 11 Filme zu sehen und
Skylark, der Film von Silke und Freundin war bestimmt unter den Top 3. Der Film war im Verhältnis zu Silkes anderen Aktionen/Performances usw. recht seriös und so war mir die Anwesenheit auf der anschließenden VIP-Party mit frei Essen und Saufen dann auch nicht peinlich. Außerdem knüpfte ich dann gleich Kontakte mit allen wichtigen Persönlichkeiten aus der Südostenglischen Tanzfilmszene und von dort bis nach Hollywood is es ja bekanntermaßen nur einen Katzensprung....
Am nächsten Tag fetten Hang-Over gehabt und erst gegen abend den Hintern hoch bekommen. Dann traditionsgemäß in der Spielhölle auf dem Pier ein paar Terroristen erschossen, anschließend von Channel 4 über
The Last Nazi Secret aufgeklärt (alle Nazis waren schwul...) und dann
Bridget Jones´ Diary auf Video geguckt. Der Montag klang mit dem nobelsten und teuerstem Essen aus, daß ich je zu mir genommen habe und gestern landete meine Maschine wieder in der Heimat.
Heute hatte ich dann auch gleich wieder Dienst und durfte einen Jüngling betüdeln, der sich bei einem Motorradunfall eine beidseitige Unterarmfraktur zugezogen hat.
Hat man jemals von einem solchen Pech gehört....?