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Ohne Blasen kein Tuten.

Dienstag, Oktober 02, 2001

Kein Hola oder Buenos Dias sondern Moin! Ich bin wieder in der Heimat. Seit gestern abend bin ich Ostfriesland. Sonntag abend sind Markus und ich in Frankfurt gelandet und von dort aus weitergefahren nach Darmstadt, daß nicht nur Markus´ geistige Wiege sonder auch der Wohnort seiner Familie ist. Jedenfalls da in der Nähe. So hatte ich endlich mal die Gelegenheit neben seinem Bruder auch den Rest der Familie kennenzulernen. Seinen Vater kannte ich vom Telefon, denn zu 95% is er an der Strippe, wenn ich dort anrufe und dann spricht er immer so langsam und bedächtig, daß man denken muss, er steht mit dem Valiumröhrchen neben dem Telefon. Aber jetzt in live war er absolut der Knaller. So ein dröger kleiner Mann, der ein bißchen was von Dieter Schütze (meinem ehemaligen Schuldirektor) hat. Seine Schwester hat sich auch durchaus als angenehme Erscheinung entpuppt, ist nur unwesentlich jünger als ich und als Kinderkrankenschwester ja quasi Berufsgenossin. Zur Muddi sach ich nur, daß sie wohl eine Herzensgute Frau ist. Glaub ich. Sie hat allerdings etwas von Schilddrüsenüberfunktion und ist ein absoluter Kontrast zu Prinz Valium. Naja, Gegensätze ziehen sich wohl an.
Was ziehen wir jetzt aus unserer Spanienreise? Das wir in Paula eine bezaubernde Freundin haben, die leider ein paar tausend Kilometer zu weit weg wohnt, daß die Spanier nicht das freundlichste Volk unter dem Himmel sind, daß es wirklich Zeit für den Euro wird, daß ein Bild von Miro auch nicht besser wird, wenn man direkt davorsteht, daß das meine letzte Reise mit Markus ohne Oropax war, daß ich Spanien aber schätzen gelernt habe und auf jeden Fall bald wieder hin will.