So, es ist gleich 21 Uhr hier in Sevilla im spanischen Andalusien. Also kann man gleich endlich Essen gehen. Vorher gibt es in diesem Land ja nix. Naja, vielleicht schon, aber man ist ja nicht nur Tourist und will um halb fuenf sein Wiener Schnitzel mit Fritten, sondern man ist ja auch ein bisschen Botschafter seines eigenen Landes und passt sich dann auch schon mal den abstrusen Essensgewohnheiten seines Gastgeberlandes an. Fruehstueck ist hier quasi nicht existent, Mittagessen gibt es erst um 3 und so ab neun Uhr abends soll man die fette Hauptmahlzeit einnehmen, die mir neben Markus' Geschnarche dann schwer-im-magen-liegend den Schlaf raubt. Aber hey.
Was bisher geschah... Freitag sind wir wie geplant in Madrid angekommen und von Paula abgeholt worden. Sie hat eine schoene Eigentumswohnung in der Naehe des Madrider Zentrums. Samstag haben wir Madrid zu Fuss erkundet und abends waren wir mit ungefaehr 14 spanischen Maedels Salza tanzen. (Temmo, das haette fuer ein spanisches Jahr gereicht!). Die gemeine Spanierin ist ja grundsaetzlich auch wirklich huebsch, und da stoert die im allgemeinen zu lange Nase und das auffaellig gebaerfreudige Becken auch kaum. Habe Paula ueber diese Beobachtung befragt und Schlaege bekommen. Wurde aber darueber aufgeklaert, dass man die breiten Hueften zum Salza tanzen braucht. Gutgut, nach langer Tanznacht waren wir am Sonntag Dali, Miro und Picasso besuchen.
Gestern warn wir in Cordoba und seit heute in Sevilla. Wir werden hier wahrscheinlich bis Donnerstag bleiben und dann endlich mal ans Meer fahren. Heute nacht teilen wir unser Jugendherbergszimmer mit einem Ami. Werden uns als Araber verkleiden und laut irgendwelche Bombenplaene schmieden, ich denke dann haben wir unsere Ruhe.... (Pfui....)

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